Torleq

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.11.2005 Beiträge: 95 Wohnort: Qo'noS oder Chaj'DaQ
|
Verfasst am: 11.11.2006, 18:19 Titel: CU-CCW: Schlacht bei Sarpedion |
|
|
Von Legatin Talor:
Axinja Talor, immer noch die offizielle Legatin der Cardassianischen Union,
stand auf der Brücke der Kardaasiy'n Meor. Um sich versammelt hatte sie den
ersten Orden, der zu so etwas wie ihrer Leibgarde geworden war, der 3. und
der 6. Orden waren zusammengelegt worden, nachdem man den 6. in einem Kampf
fast völlig ausgelöscht hatte, und der 9 sowie der 7. Orden.
Auf viele der gul-ak konnte sie sich hundertprozentig verlassen, doch vor
allem im 9. Orden gab es bekanntermaßen einige Hardliner, die nur darauf
warteten, der Union das Messer in den Rücken zu rammen.
Dieser Krieg würde jetzt aber bald enden müssen, auf die eine oder eben auf
die andere Weise. Vielleicht war das ja sogar die entscheidende Schlacht.
Allerdings sollte man immer mit dem schlimmsten rechnen...
Ach diese ganzen Gedankenspiele brachten doch absolut gar nichts.
Gul Toran hatte sich soeben gemeldet und berichtet, dass die Prakesh und der
3. und 6. Orden in Schlachtordnung gegangen seien. Jetzt meldete sich Gul
Keram, der den 7. Orden befehligte, mit den selben Nachrichten.
Ein paar Minuten später war es dann auch soweit: die ersten gegnerischen
Schiffen kamen in Sensorenreichweite. Sie schienen kleine Jäger abgekoppelt
zu haben und diese als aufmürbende Vorhut ins Feld zu schicken.
Die Schlacht begann.
Die Legatin war nur damit beschäftigt die Orden zu koordinieren, um dem
Angriff standzuhalten. Es kamen immer mehr Schadensmeldungen und
Verlustmeldungen von mehr und mehr Schiffen. Plötzlich war sie froh, dass
Gul Lanesh weiterhin das Kommando über die Meor hatte, obwohl sie an Bord
war.
Ihr Plan schien jedenfalls aufzugehen.
Der 7. Orden im Herzen der Schlacht hielt sich wie eine Mauer. Der 3./6.
Orden, der die Verteidigung der rechten Flanke und der unteren übernommen
hatte, schwankte zwar etwas, aber auch hier konnte man durchaus von ersten
Erfolgen sprechen.
In diesem Moment brach allerdings die linke Flanke völlig zusammen. Der 9.
Orden schien auf einmal im Rückzug begriffen zu sein.
Axinja wurde immer wütender. Jetzt musste sie sich auf ihrem Sitz
festhalten, um nicht umgeworfen zu werden. Sie schrie die Befehle fast
heraus, doch keiner der Gul-ak schien sie zu empfangen oder man ignorierte
sie.
Jetzt stand sie endgültig auf und ging ein paar Schritte auf den Sichtschirm
zu. Sie musste das Schwanken und Ruckeln des Schiffes ausgleichen. Außerdem
war anscheinenden eine Leitung geplatzt, denn es quoll weißer Rauch auf das
Kommandodeck. Immer noch versuchte sie alles zu koordinieren. Doch immer
mehr Schiffe antworteten nicht mehr auf ihren Ruf.
Dann gab es eine Explosion und der Wissenschaftsoffizier flog gut drei Meter
durch die Luft, bevor man das Knacken seiner Wirbelsäulknochen hören konnte,
als er aufschlug. Jemand löschte das Feuer, doch der Mann lag, wohin er
gefallen war, es war keine Zeit ihn weg zu schaffen.
Plötzlich wendeten die, scheinbar flüchtenden, Schiffe des neunten Orden und
begannen, jetzt die Herzfront mit der Meor, dem ersten und siebten Orden zu
beschießen.
„Haben sie sich doch entschlossen, zum Feind überzulaufen...“, ging es
Axinja fast bitter durch den Kopf. Jedoch hatte sie keine Zeit, viel darüber
nachzudenken, denn jetzt wurde das Feuer speziell auf die Meor gelenkt.
Offenbar hatte ein Vöglein dem Feind gezwitschert, wer sich an Bord des
Schiffes befand.
Der Gul des Schiffes versuchte sein Bestes, um die Legatin zu schützen und
auch die anderen Schiffe, die bemerkt hatten, was vor sich ging, zogen sich
zurück, um der Meor beizustehen.
Trotzdem war die Lage aussichtslos.
Die Schilde waren kurz vor dem Versagen, die Waffen lange ausgefallen, doch
Axinja wollte nicht aufgeben. Sie schrie über den Lärm weiterhin Befehle an
die Flotte.
Nun gab es erneut eine Explosion. Sie gewahrte noch aus den Augenwinkeln ein
großes Stück der Wandverkleidung, die herausgesprengt worden war und nun auf
sie zuraste.
Dann wurde sie getroffen. Sie spürte noch, wie sie von den Füßen gerissen
wurde und ein dumpfer Schmerz sich in ihrer linken Seite ausbreitete. Als
sie auf dem Boden aufschlug, hatte sie bereit das Bewusstsein verloren... _________________ Torleq, Sohn des Ro'Vagh
Kanzler des klingonischen Reichs
ra'wI der IKS Krempeq
Oberhaupt von Kurak
http://Kurak.Klingon-RPG.de |
|