Subraumrelais des Klingon Empire - Das Klingon-RPG.de Gewährt Euch selbst die Ehre und schaut zu, wie das Klingonische Reich in seiner Glorie den Namen und die Lehren des Kahless' ehrt und verteidigt.

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Dughqul
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 226
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Verfasst am: 28.07.2006, 23:15 Titel: Das versunkene Padd |
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| "Ausgeburt eines grenzdebilen Medizinergehirn, metallischer Abfall der Föderation, feinstes Folterwerkzeug! FUNKTIONIER ENDLICH." Dugh schrie sich die Seele aus den Leib und schlug ein paddähnliches Gerät mit einer Wucht, die jeden Knochen zum Zerbersten gebracht hätte, auf den Fenstersims. Das Stück Föderationstechnik, angeblich hervirragend für die Bedürfnisse eines Genetikers geeignet, weigerte sich jedoch hartnäckig die gewünschten Ergebnisse nach 3 Stunden Eingabearbeit auszuspucken. Mit einen lauten Brüllen tobte Dugh weiter durchs Zimmer, doch das kleine Gerät glitzerte nur müde vor sich hin. Ein noch lauterer Schrei folgte und Dugh schmiß das vielfach verfluchte Teil im hohen Bogen aus den Fenster und in direkter Flugbahn ins nahe bläulichgrünschimmernde Wasser. Währrend es flog verstummte Dugh zum ersten Mal seit drei Stunden, stellte sich auf Zehenspitzen und schaute ihm hinterher. Fast schon plante sie eine weitere Schimpftirade, die sie loslassen wollte, sobald sie das Platsch hörte, als vom verrätterischen kleinen Biest eine Melodie erklang: "Didelidi." Dugh jauchzte auf: "Die Ergebnisse!" Und als die Freude etwas abgeklungen war, starrte sie auf das sich wieder beruhigende Wasser. Sie blickte von links nach rechts und überlegte wie in einen Fieberwahn. Der geneigte Leser sollte inzwischen wissen, daß Anthropologen nur allzu gerne in solchen Situationen für normale Menschen, oder in diesen speziellen Fall Klingonen, rational nicht nachvollziehbare Lösungen finden. Jeder andere von uns hätte sich einen herumlaufenden Sklaven gesucht und ihm befohlen den Teich abzusuchen, aber nicht so Dugh. Der erste Teil des Planes sah vor sich ihrer Kleidung zu entledigen und der zweite ein ausreichend großes Tuch aufzufinden, in das man sich trotz zwei Meter Größe wickeln konnte. Schnell erfüllte sie diese beiden Punkte der, nennen wir sie einfachshalber einmal so, "Rettungsmission" und stampfte anschließend aus den Zimmer, aus den Haus und zum Teich und dort angekommenschließlich auch aus den Tuch.Noch ein letzter Zug durch den Mund und sie sprang durch die abwehrenden Wasserpflanzen hindurch direkt ins lauwarme Wasser. Immer wieder tauchte sie nach Luft japsend in der folgenden Stunde auf, bis sie schließlich das voller grüner gieriger Pflanzen behangende Gerätchen sich in ihren Händen befand. Vorsichtig barg sie es in den Händen und trug es wie eine Kostbarkeit zum Ufer, nicht einmal bemerkend, wie wirr oder voller Algen ihre Haare waren. Liebevoll wurde zuerst das Gerät abgetrocknet bis ihr Unterbewußtsein schließlich den Reflex einsetzen ließ sich selbst wieder in das Tuch zu wickeln. Die ganze Zeit hefteten sich bei dieser Aktion die Augen auf das Display. Gedankenlos setzte sie sich hin und las weiter, anstatt wieder ihren Raum aufzusuchen. So verharrte sie auch noch, als plötzlich Schritte zu hören waren... |
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Elaan Gast
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Verfasst am: 29.07.2006, 12:29 Titel: |
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| Elaan saß grübelnd über einem Becher Blutwein. Sie musste sich über einiges klar werden und verfluchte sich je länger sie grübelte selbst ob ihrer Schwäche. Doch einen Entschluss fassen ... wütend schlug die Faust neben dem Becher auf, einer der Sklaven eilte hinzu um den umgestürzten Becher durch einen neuen zu ersetzen. "Nein, lasst. Ich habe keinen Durst." Sie stand auf und trat ins Freie. Abgelenkt beobachtete sie das Tun ihrer Hausschwester. Was bei Kahless tat Dughqul da? Um ein Bad zu nehmen brauchte sie doch nur einen der Sklaven bitten ihr... Elaan lehnte sich amüsiert an die Hauswand und beobachtete weiter. Nachdem sie sehen konnte, dass Dughqul etwas in der Hand schützend betrachtete stieß sie sich gelassen von der Wand ab: "Gut das ihr euch bedeckt habt Dughqul, der Wind kann eisig werden wenn man nass ist." Elaan lächelte |
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Dughqul
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 226
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Verfasst am: 30.07.2006, 00:25 Titel: |
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| Dughqul sah kurz auf und heftete ihren Blick dann wieder zurück auf die Ergebnisse :“Ihr wisst doch, meine Forschungsergebnisse gehen vor, sogar vor meine Gesundheit. Ich dachte nicht nach.“ Sie überlegte, ob es jetzt besser wäre weiter zu arbeiten und damit den Ruf der Besessenen weiter zu bestätigen oder die Daten zu sichern und dann ein kleines Gespräch zu führen. Es war schon längst Zeit für ein Mittagmahl und so raffte sich Dughqul auf sich kurz von ihrer Arbeit zu lösen. Lange genug jedenfalls um etwas mehr über Elaan zu erfahren, die als ehemaliger Austauschoffizier ein sehr interessantes Forschungsobjekt darstellte. Und natürlich um etwas Gagh zu verspeisen. Als die noch sehr nasse und veralgte Wissenschaftlerin überlegte, fielen ihr noch einige Gründe für eine kurze Pause ein. Nein, keineswegs sich wieder zu bedecken oder die Augenringe, die von zahlreichen durchforschten Nächten herrührten, etwas zu verringern durch einen ausgeprägt langen Mittagsschlaf, sondern eher die Tatsache, dass dieses Gerätchen zeigen sollte, ob es noch weiterhin fröhlich anbleiben sollte. Warum Dughqul keine Sicherheitskopie auf ein nicht feuchtes Computersystem unternahm, wird mir jedoch immer ein Rätsel bleiben. „Ihr habt Recht, Elaan. Lasst uns ins Innere gehen und den Wind hier lassen. Glaubt Ihr, das Gagh ist noch sehr frisch?“ Breit grinste Dugh Elaan an in der Hoffnung sie würde den ersten Schritt tun und vorschlagen einfach nachzusehen. So hätte die Wissenschaftlerin immer eine Ausrede gehabt, um zu erklären, warum sie so bei Tisch aufkreuze: „Meine Forschungen können noch etwas warten, sind ja nicht so wichtig.“ Behutsam trug sie das Padd Richtung Elaan, zwinkerte kurz und sah die Kommandantin an. |
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MChar

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.01.2006 Beiträge: 74
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Verfasst am: 19.08.2006, 19:49 Titel: |
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Ich landete ziemlich unsanft mit dem experimentellen Shuttle auf dem Hof. Die Steuerung musste noch erheblich verbessert werden. Ich war unterwegs um Bea zu besuchen. Leider versagte das Shuttle beim Versuch auf Warp zu gehen.
Wütend stieg ich aus und jagte ein paar Techniker ins Shuttle sie sollen es in den Hangar runter fahren und stück für stück analysieren um herauszufinden was wieder mal nicht stimmt.
Ich betratt das Stammhaus und ging direkt in die Küche. Wie immer wenn ich sauer war, begann ich zu kochen. Wütend über den misserfolg des testfluges prüglete ich die Köche aus dem "eroberten" gebiet und begann ein Targ zu Marinieren. Ebenso wurde ein herrlich duftender Früchtekuchen und einige weitere köstlichkeiten gezaubert. Der Duft des kochens verbreitete sich sehr schnell durch das gesammte Stammhaus und aus allen richtungen kahmen die leute zum schnuppern was der 'epetai wieder leckeres gekocht hatte...... >to be continued< _________________
tlhIngan quv DatlchDI' Seng yIghuH
(Wenn du die Ehre eines Klingonen beleidigst,
rechne mit Schwierigkeiten) |
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BortaS KortaH

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.08.2006 Beiträge: 211
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Gast
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Verfasst am: 20.08.2006, 02:42 Titel: |
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| Dughqul sah die Gestalt von Bortas schon von Weitem und überlegte, wie sie ihm jetzt auch noch ihren Aufzug erklären könnte. Sie entschied sich für die Methode es als völlig normal hinzustellen und einfach so zu handeln, als stände sie dort in einer ganz normalen Uniform : „Wollt Ihr jetzt auch schwimmen? So gut ist das Wasser nicht und ich gehe besser ins Haus. Wisst Ihr, wir waren gerade auf den Weg um das Gagh zu testen. Ihr seht so aus als könntet Ihr eine gute Schüssel selbst gebrauchen.“ Die Wissenschaftlerin begann zu diesen Zeitpunkt zielstrebig mit hoch erhobenen Haupt das Gebäude anzusteuern : „Bevor ich es vergesse, ich hab’ da noch ein Geschenk für Euch, Bortas, wegen dem Kampf. Sagt mir doch einfach, wann Ihr in Euren Keller seid und ich bringe es Euch vorbei.“ |
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Elaan Gast
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Verfasst am: 20.08.2006, 11:42 Titel: |
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| Elaan versuchte das Grinsen das sich auf ihrem Gesicht ausbreitete nicht einmal zu verbergen. Sie fand die Situation höchst amüsant. BortaS erzählte, dass der epetai' am Kochen war, allein die Information genügte, um sich wieder dem Stammhaus zuzuwenden. Zurück im Stammhaus breitete sich ein köstlicher Duft aus. Elaan schloss genießend die Augen. BortaS Adoptivsohn kam gerade aus der Küche stolz erhobenen Hauptes. Elaan nickte ihm zu: "Wie geht es dir KortaH?" Das allein genügte und schon sprudelte der kleine Krieger förmlich über bei der Erzählung über die Jagd. Elaan nickte anerkennend. "Ich war ein wenig älter als du, als ich mein erstes Tier erlegte. Du kannst stolz sein Krieger." Sie ließ sich einen Humpen Blutwein bringen und unterhielt sich noch ein wenig mit KortaH und den anderen die sich zu ihr gesellten. |
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BortaS KortaH

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.08.2006 Beiträge: 211
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Verfasst am: 21.08.2006, 02:08 Titel: |
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> ich sah Dughqul etwas verwirrt an. "Ich werde in 15 tup in meinen Gewölben sein und weiter die Knochen sortieren." Irgendwie konnte ich nicht ganz verstehen was Dugh nun wieder vorhatte, also erzählte ich von den herrlichen düften im Stammhaus und dass der qaH mal wieder am Kochen war. Gerade wollte ich Elaan noch sagen dass der überdimensionierte Fasan bereit zum verzehr seie aber sie schien es nicht wirklich zu höhren. Sie war schon auf halbem wege zum Haupttor.
Typisch. Ich töte in einem Fairen Duell einen aufsässigen Föderierten und kein schwein interesierte sich wirklich dafür. Es schien normal zu sein Föderierte zu töten. Aber kaum kocht unser 'epetai mal wieder rennt der halbe Hausstaat in richtung der Küche. Ist den Leuten auch nicht zu verdenken, ich selbst kenne die Kochkünste unseres Oberhauptes und versuche immer wieder ein paar seiner rezepte zu kopieren, was meistens misslingt. Einzig die Berühmte Blutweinmarinade bekomme ich ansatzweise hin.
Ich sah Dughqul schmunzeld an "Geh dich mal trocknen, wir sehen uns in meinem Gewölbe" sagte ich lachend und ging zurück zum stammhaus.
Eigentlich war mir überhaupt nicht zum Lachen zumute. Ein junger Krieger tauchte auf und behauptete er seie der Sohn von unseres 'epetai. Anscheinend hatte der qaH vor seiner bekanntschaft mit Captain Bea Jar, einem Föderierten Weibchen, noch ein verhältniss mit einer Klingonischen Frau. Noch weis unser qaH nichts von seinem "Glück" denn ich fing die Nachricht ab und liess den angeblichen Sohn namens qeylIS festnehemen und überprüfen. Sollte er wirklich der Sohn unseres 'epetai sein, so ist mein Titel als Kronprinz ernsthaft in Gefahr. Dies ist der einzige Titel auf den ich wirklich Stolz bin. Ich bin Stolz darauf der Nachfolger von M'Char qaH zu sein, sollte er vor die Tore des Sto-vo-kor zu treten. Dieser Emporkömmling würde jedoch all dies zunichte machen....< >to be continued< _________________

bIlujlaHbe'chugh bIQaplaHbe'
(wenn du nicht versagen kannst,
kannst du auch keinen Erfolg haben) |
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Gast
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Verfasst am: 21.08.2006, 19:28 Titel: |
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Dughqul überlegte kurz. Sich zwischen zwei Alternativen zu entscheiden wäre normalerweise schwer, gerade wenn die Aussicht auf Gagh eine ist, aber anderseits gibt es Alternativen, die noch verlockender sind. Ein Aufenthalt im Keller war definitiv eine von diesen seltenen Alternativen. Ja, um die Leser gleich zu beruhigen, es gibt wirklich Personen, die einem Aufenthalt in einem düsteren Keller voller Skelettmaterial und einem damit verbundenen gutem Gespräch einen so delikaten Mahl vorziehen, auch wenn ich zugeben muss nach mehreren Stunden zusammen mit Knochen giert man geradezu nach Luftschokolade. Jeder Leser, der an solchen einfachen universalen Wahrheiten zweifelt, sollte sich selbst einmal zusammen mit Knochen in einen Raum sperren. Später, so dachte die Wissenschaftlerin sich, später könnte man noch immer nach den Essen sehen und sich einen oder mehrere Humpen Blutwein gönnen. „ Ihr habt mal wieder Recht, meine Haare könnten noch etwas trockener sein. Dann also in 15 tups beim Gewölbekeller.“
Genau 11 tups später wartete Dughqul zusammen mit einen in einen Tuch eingewickelten Gegenstand in den Händen und frischer Kleidung vor dem Gewölbekeller auf Bortas. Die Haare hatte sie nach einigen kurzen vergeblichen Versuch sie algenfrei zu bekommen einfach nur zurückgebunden, um sich den Problem später anzunehmen. Obwohl sie einen kurzen Moment gezögert hatte und fast einen kleinen Abstecher zum Essen gemacht hätte, schaffte sie es trotzdem dieser Versuchung zu widerstehen. Schon sah sie, wie Bortas um die Ecke bog... |
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AWolan

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.12.2005 Beiträge: 73 Wohnort: Kommandantenquatier auf der IKSS BoryhaS, tlhlngan wo´botlh Hergh, Blutweingut des Hauses Koloth
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Verfasst am: 23.08.2006, 18:28 Titel: |
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Seit AWolan nun ra´wl der IKSS BoryhaS war, hatte er sich mehr als rar im Stammhaus gemacht.
Jedesmal wenn er dachte, jetzt hab ich endlich mal die Gelegenheit Nachhause zu fliegen, kam wieder ein neues, meist politisches Problem dazwischen.
Es war auch nicht gerade ein Katzensprung vom Denoriusgürtel bis ins Stammhaus.
Aber jetzt hatte es AWolan endlich geschafft und war dabei den Scorpio auf dem Landeplatz des Stammsitzes zu landen.
Die Techniker und Sicherheitsleute stauten nicht schlecht. Immerhin erkannten ihn zumindest Einige, die es geschafft hatten MChar von ihren Fähigkeiten zu überzeugen und nicht schon am ersten Tag den Kopf wegen Unfähigkeit zu verliehren, dann doch noch.
Als er sich durchgedrückt hatte und so Manchem der Wachen einen freundschaftlichen Headbutt verpasst hatte, war er endlich an den Stufen zum Stammhaus angekommen. Sofort kroch ihm der Duft von MChars Targhbraten in die Nase. Sooo roch nur eine Blutweinmarinade im ganzen Quadranten.
Endlich mal wieder etwas "klingonisches" zu Essen.
Dieser bajoranische Frass hängt mir zum Hals raus, dachte sich AWolan wärend er Richtung Küche weiterlief. _________________ AWolan ech
ra´wl der IKSS BoryhaS
vu´wl tlhlngan´ampaS
Duýa für bajor. Belange |
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BortaS KortaH

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.08.2006 Beiträge: 211
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Dughqul
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 226
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Verfasst am: 24.08.2006, 22:43 Titel: |
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Um ein Labyrinth zu erforschen und sich selbstständig darin zu bewegen, braucht man meist entweder viel Zeit und Wagemut oder eine genaue Karte. Ich möchte jetzt nicht behaupten Dughqul fehlt es an Wagemut, aber sie hatte sich noch nie die Zeit genommen diesen unterirdischen Irrgarten näher zu erkunden. Wozu auch? Sie kannte sich genug aus, um zu einen Teil der Skelettsammlung zu gelangen, die noch monatelange Aufmerksamkeit für ein annäherndes wissenschaftliches Verständnis gebrauchen konnte und schließlich war meist Bortas dabei. Sicher wäre es auch interessant gewesen einmal einen Tag nur durch die ungezählten Gänge zu streifen, aber dann hätte sie sich ja unweigerlich die Aufgabe gesucht mehr über die Hintergründe des Baues herauszufinden.
Dughqul wich mehr aus Überraschung als aus Erschrecken leicht zurück und lachte dann: „Ihr habt Euch da wohl etwas sehr beeilt. Dabei habt Ihr noch genau 2 tups Zeit.“ Sie packte das Paket etwas fester und folgte Bortas in das Innere des Gewölbes. Die Luft, die ihr dort entgegenschlug, brachte die Wissenschaftlerin jedes Mal in die gleiche erwartungsreiche Stimmung und doch wurde sie dort unten im Gewölbekeller ruhiger als direkt im Stammhaus. Umso weiter beide Krieger vordrangen, umso stärker wurden diese Empfindungen, genährt nicht nur vom Geruch, sondern auch dem Gefühl, wenn die Stiefel auf den Boden trafen oder den Anblick der Steinwand. Selbst wenn man ganz still stand, die Augen geschlossen, verrieten die Geräusche sofort, wo man sich befand.
Jetzt momentan war Bortas die lauteste Geräuschquelle. Inzwischen fand Dughqul er gehörte zu diesen Gewölben dazu. Manchmal kam es ihr sogar so vor, als wäre sein einzigster Lebenszeck der Aufenthalt in diesen Räumen. Nur mit langer Aufenthaltsdauer konnte sich eine Person so sicher und selbstverständlich durch ein Gebiet bewegen und vielleicht, so dachte sie sich, hat er es schon als Kind gelernt. Sie fing gerade wieder an, darüber nachzudenken, als beide endlich den provisorischen „Aufenthaltsraum“ erreichten und Bortas wieder länger zu sprechen anfing... |
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MChar

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.01.2006 Beiträge: 74
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Verfasst am: 25.08.2006, 14:26 Titel: |
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Ja die leute ströhmten förmlich zur Küche und steckten ihre vorwitzige Nase rein. Jedes mal wenn es einer versuchte, flog ein Gegenstand in dessen richtung. KortaH hat die Katze gemäss meinen Anweisungen nun ausgeweidet. Ich schickte ihn desswegen nach draussen damit er die Leute etwas ablenkte.
Der Junge war äusserst lebhaft und für einen Klingonisches Kind mehr als nur gesprächig.
Ich werde ein paar Scanns an dem Kind vornehmen oder ihn von Dughqul untersuchen lassen. Vieleicht endeckt sie mehr.
Ich war kurz draussen um frische Kräuter zu holen, als BortaS sich an dem Braten vergriff. Als ich zurückkehrte und sah dass sich bereits jemand daran vergriffen hatte, fluchte ich wütend. Wie konnte es mein vorwitziger Neffe wagen sich einfach zu bedienen? Diese verfluchte Gewölbeassel. Er ist selten oben. Er und Dughqul bewegen sich lieber in einen der 8 Ebenen der Katakomben.
Ich selbst war als junge oft in dem Labyrinth. Auch war es mir zu verdanken dass die Krypta unseres Gründungsvaters auf der 3. Ebene endeckt wurde, doch weiter als bis zur 4. Ebene stieg ich nie hinab. Niemand wagte es bis über die vierte Ebene hinab zu steigen. Sollte man es überhaupt lebend bis zur 4. Ebene schaffen, so konnte man sich rühmen. Aufgrund dessen dass noch nicht mal die Scanner die Wände durchdringen konnten, wagten es nicht viele überhaupt hier runter zu steigen
Die wenigen aufzeichnungen die noch existieren, erzählen von gewaltigen Waffenlagern, Latinumreserven und anderen kostbarkeiten... sowohl Materiellen als auch Kulturellen.
Schnell vertrieb ich die gedanken wieder und Jagte ein paar Sklaven mit dem Essen in den Grossen Speisesaal. Als der letzte Gang im Speisesaal war, schlug ich den grossen Gong zum Essen. Ich brauchte nicht lange zu warten und die leute ströhmten förmlich in den Saal, allen voran die Kinder... >to be continued< _________________

tlhIngan quv DatlchDI' Seng yIghuH
(Wenn du die Ehre eines Klingonen beleidigst,
rechne mit Schwierigkeiten) |
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BortaS KortaH

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.08.2006 Beiträge: 211
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Verfasst am: 25.08.2006, 15:16 Titel: |
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>Dughqul und ich stiegen wieder in die Krypta hinab. Die Gänge die ich benutzte werden alle nicht häufig benutzt. Der Staub sammelte sich langsam wieder auf dem Marmorierten Boden. Wir kahmen endlich in der Krypta an. Ich bot Dugh einen Platz an. "Ich habe eine Endeckung gemacht." Sprudelte es aus mir heraus. "Die ersten drei Ebenen sind etwas älter als unser Haus. Folglich muss dieses Anwesen zunächst einer anderen Familie gehört haben." ich holte kurz luft " Diese Familien legten die ersten Ebenen des Labyrintes an doch je weiter man runter geht desto "Jünger" werden diese" ich holte ein paar verstaubte und zerbrechliche Pergamente aus einer Komode, legte sie vorsichtig ab und deutete auf einige stellen.
"Das sind Karten die ich in einer der Familiengräber auf der 4. Ebene entnommen habe. Sie zeigt deutlich dass es mindestens 8 Ebenen gibt. Dieses Familiengrab ist nicht älter als 300 Jahre und das ist ja das seltsame denn alle anderen Gräber hier sind mindestens 800 Jahre alt. Wir sollten Awolan dazu holen denn er könnte uns dabei helfen Licht in diese angelegenheit zu bringen!!" Ich sah ernst zu Dughqul " Der Marmorierte Boden ist ebenfalls ein hinweis auf die ebene auf der man sich befindet. Die erste ebene hat ja einen leichten Blaustich, die zweite einen grünlichen, die dritte einen bräunlichen und die vierte einen rötlichen. Aber aufgrund des spärlichen Lichtes und des Staubes der hier überall liegt, bemerkt es niemand wirklich. Dabei scheint ein System dahinter zu stehen. Die Böden wurden später angelegt als die ersten Gänge. Als die Mitglieder des Hauses qolotlh um die Jahre 1896 kurzzeitig gezwungen waren das Stammhaus zu verlassen, wurden vorsorglich alle Pläne des Labyrinths vernichtet."
Ich deutete Dugh an sie solle sich ruhig bedienen und nahm mir selber einen Humpen Blutwein bevor ich wieder anfing "Die vorfahren waren offenbar in ständiger gefahr und legten daher dieses Labyrint an. Ich habe es geschaft den abstieg in die 5. Ebene zu finden. Der Weg habe ich aufgezeichnet und sicher verwahrt. Ebenso lasse ich in allen bereits erforschten gebieten Terminals mit den Geschichtlichen Daten einbauen und wegbeschreibungen sowie Kartenmaterial. So kann man sehen aus welchen Jahrhundert es stammt und wer es erbaute. Die Karten habe ich verschlüsselt dass niemand sich diese aneignen kann. Ein Biosymethrischer Code sowie anderen reizvollen sperren verhintern dass die Karten von unbefugten gesichtet werden können. Ebenso verhindert eine "kleine" sicherung das herunterladen oder herausnehmen des Datenkristalls" ich nahm einen tiefen schluck und fing wieder an wild durcheinander zu sprechen. "ich weis wir sollten erst die ersten vier ebenen gründlich erforschen ehe wir uns weiter runter wagen, aber es ist reizvoll. Gemäss der alten Schriftrolle gibt es dort unten etwas von Historischem Wert. Dies ist es was ich bergen will. Wir müssen jedoch höllich aufpassen denn es ist die rede von gefährlichen Fallen und Hindernissen. Noch nicht einmal unser 'epetai wagte sich jemals da runter. Aber er kennt anscheinend den Abstieg."
"Wenn man sich die erforschten Gebiete ansieht, erkennt mann dass die ersten beiden Ebenen sich leicht vom Anwesen weg bewegen, was erklärt warum man nicht auf die Katakomben stiess als man die Forschungsräume, Abwehreinrichtungen, Hangars und Bunker unter dem Stammhaus einrichtete. Ab der zweiten ebene wird das Labyrint grosszügiger denn man wollte es den Eindringlingen so schwer als möglich machen hier etwas zu finden. Jede weitere ebene misst mindestens 3 Hektaren Fläche voller Gänge, Kammern, Gewölben und Gräbern. Das Gestein, in den das Labyrinth geschlagen wurde, weist eine hohe Konzentration von Neutronium auf. Ich habe keine ahnung wie Neutronium auf Qo'noS gelangen konnte. Dieses Mineral findet sich nur in weissen Zwergsonnen und der abbau ist mehr als nur gefährlich. Abgesehen davon dass man noch nicht mal diesen Baustoff zu dieser zeit noch nicht einmal kannte als das Labyrinth gebaut wurde. Ich kann mur nur vorstellen dass in geraumer vorzeit ein Meteorit abgestürzt ist der voller Neutronium war. Dies würde auch die beinahe kreissförmige Hügelkette um das Stammhaus erklären" Endlich liess ich Dugh auch zu wort kommen. Ich setzte mich auf einen der Altare und sah Dugh ernst an. >to be continued< _________________

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kannst du auch keinen Erfolg haben) |
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Dughqul
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 226
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Verfasst am: 25.08.2006, 20:26 Titel: |
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Dughqul sagte den ersten Augenblick kein Wort. Natürlich hätte man für eine solche Expedition jahrelange Vorbereitung vieler Experten benötigt, die jeden Teil der oberen Ebenen genau untersuchen, sich bestens mit den zu der Zeit üblichen Fallen, Architektur, der Geschichte des Hauses in allen Einzelteilen auskannten und dazu noch in einer perfekten körperlichen Verfassung befanden. Natürlich wäre es reizvoll jedes Brüchstück zu bergen, jeden Gang bildlich festzuhalten,. Selbst Proben vom Staub wären ein wahres Fest für jemanden gewesen, der sich sein ganzes Leben damit auskennt.
Anderseits, ja anderseits hätte damit jeder Zugang zu diesen Labyrinth gewonnen. Nicht unbedingt, weil die Ergebnisse für die Öffentlichkeit gedacht sein würden, sondern weil viele Wissenschaftler einfach irgendwann sich ihrer Taten rühmen mussten und dafür nicht ein einfaches Erwähnen des Abstieges reichte, sondern eine detaillierte Beschreibung jeder kleinen Einzelheit des Abenteuers. Und sie würden mindenstens etwas oben an der Sonne behalten, um es wieder für immer in irgendeinen anderen Archiv zu vergraben oder zufälligerweise in die hinterste Ecke einer Ausstellung zu stellen, wo es garantiert ein Feind von Koloth finden würde.
Dughqul wusste auch, dass solche Labyrinthe selten für eine große Gruppe laut redender Fremder gebaut werden, die sich jeden Stein genau ansehen und über die Herstellungstechniken diskutierten. Dies war eine Anlage, die Verfolger abschütteln sollte und demzufolge sollten die meisten Fallen genau dies tun.
„Es spricht nichts dagegen sich einmal dort unten umzusehen, wisst Ihr. Doch für eine längere Expedition sollten wir uns zuerst ausruhen und noch einige hilfreiche Dinge mitnehmen. Lasst uns also heute diesen Abstieg planen, denn ich will unbedingt mich dort unten umsehen.“
Die Wissenschaftlerin betrachtete den Raum. Mehr über alles zu erfahren konnte man sich als Anthropologe nicht entgehen lassen. Wie sonst ist es sonst zu erklären, dass einige sogar bereit waren durch die dunkelsten und engsten Höhlen zu kriechen, nur um einige Knochen zu bergen? Ich rede hier nicht von normalen netten Höhlen, in denen man sich nur etwas durchzwängen muß und die nur leichte Gefühle der Panik hervorrufen. Nein, ich rede von dieser Art Höhlen, in denen man mehrere Stunden rückwärts sich Zentimeter für Zentimeter vortastet und sogar mit den Kopf nach unten für einen Moment über den Boden hängt. Der Rückweg dauert natürlich genauso lang.
Sie nahm sich etwas Gagh und stellte sich jetzt direkt vor Bortas: „Habt Ihr in den nächsten Tagen Zeit dort unten mehr zu forschen? So ein Ausflug kann mehrere Tage dauern und ich möchte nicht von Euch dort zurück gelassen werden, weil Ihr unbedingt in Euren Bett schlafen müsst. Also was sagt Ihr?“... |
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