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The dawn of Kahntarr

Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Subraumrelais des Klingon Empire - Das Klingon-RPG.de Foren-Übersicht » DC-Kampagne: Cardassian Civil War
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SuhunKhan
Gast






BeitragVerfasst am: 27.07.2006, 18:03    Titel: The dawn of Kahntarr Antworten mit Zitat

Wer sich in den Badlands ein wenig auskennt, entdeckt gelegendlich inmitten gewaltiger Plasmastürme Flecken relativer Ruhe und Sicherheit. Einen solchen Ort nutzte die Tzenkethi-Armada, um sich vor jeder Entdeckung vor Sensoren zu verstecken. In einem scheinbaren Durcheinander standen die zumeisten schwarz gefärbten Schiffe, die einen beachtlichen Teil der Tzenkethi-Flotte ausmachten, dicht beieinander. Bei dem scheinbarem Chaos in der Schiffsanordnung handelte es sich tatsächlich um eine exakt ausgeführte Formation, auf die die Tzenkethi gerne zurück griffen: Vermeintliche Schwachstellen in der Formation luden einen eventuellen Gegner ein, genau dort anzugreifen, doch wenige exakt ausgeführte Manöver würden dafür sorgen, daß der Angreifer sich an diesen Stellen den stärksten Flottenverbänden gegenüber sehen würde.

Inmitten des Flottenverbandes, direkt an der Spitze der zweiten Angriffswelle war die riesenhafte schlanke, bronzefarbene Silhouette eines Flagschiffs der H'varkann Klasse auszumachen. Die Rigakh durchschnitt wie eine Speerspitze die Nebelausläufer, die gelegendlich ihren Weg kreuzten. Tief in Inneren des Schiffes befand sich ein Thronsaal, dessen Decke zwei Decks hoch war. Zu beiden Seiten des einzigen Eingangs standen Wachen in schwarz gefärbten Ganzkörperpanzern, die ihnen ein archaisches Aussehen gaben. Solche Kampfpanzer aus Duranium-Gliedern wurden sonst normalerweise nur bei offenen Feldschlachten getragen.

Gerade trat ein hochgewachsener Offizier in einem vergoldeten und verzierten Brustpanzer zwischen den Wachen hindurch und näherte sich mit ausladenen Schritten dem Thron in der Mitte des Saales. Zwei Diener huschten ihm aus dem Weg. Wenige Schritte vor dem Thron blieb der Offizier stehen und verbeugte sich tief vor dem Tzenkethi auf dem Thron. "Mein Herr", grollte er in aufrichtigem Respekt.

Kalralahr Tzerkha'Khan, Herzog des Tzenkethi Patriachats und Kommandant der Armada, war für einen Tzenkethi eine imposante Erscheinung, wie er auf dem schlichten aber doch sehr wertvollem Thron saß. Selbst für einen Tzenkethi war seine Gestallt sehr kräftig. Der reich verzierte Brustharnisch und der rote Umhang zeugten von seinem hohen Rank. Eine gezackte Narbe verlief von seiner Stirn bis zur rechten Wange und verriet, daß er kein Mann war, der sich fürchtete selbst in vorderster Front zu kämpfen. Sein rechtes Auge wurde von einer Augenklappe verdeckt und auch das rechte Ohr war vernarbt und entstellt. Leicht ergrautes Fell rings um das Maul zeigte an, daß der Tzenkethi schon ein erfahrendes Alter hatte, aber noch nicht richtig alt war.

Der hochgewachsene Tzenkethi, der sich vor ihm verbeugte war Kzarr'Rha, der Kal Shintahr von Tzerkha'Khan. Tzerkha'Khan betrachtete ihn wohlwollend: Kzarr'Rha war noch ein sehr junger Tzenkethi-Krieger und es war ein Zeichen seiner beeindruckenden Fähigkeiten aber auch seiner Loyalität, daß er zum Kommandanten des Flagschiffes ernannt wurde. Er war es auch gewesen, der seine Anweisungen zur Flottenformation mit erstaunlichem Geschick umgesetzte hatte.

"Nun Kzarr'Rha, was bringt Ihr für Neuigkeiten? Geht es um diese bajoranische Patroullie, die unsere Späher entdeckt haben?"

Der angesprochene machte eine verneinende Geste, um anzuzeigen, daß dies nicht der Grund war, weswegen er gekommen war. Auf das Thema angesprochen antwortete er jedoch folgsam: "Die Patroullie ist noch zu weit entfernt, um unser Versteck entdeckt haben zu können. Auch scheint es, daß unsere Späher ihnen verborgen geblieben sind. Nein, ich bin gekommen, um Euch zu unterrichten, daß wir ein Signal von der Heimatwelt erhalten, Euer Bruder wünscht Euch zu sprechen. Unser Techniker arbeiten noch daran, eine stabile Verbindung aufzubauen."

Tzerkha'Khan ließ es zufriedenes Grollen vernehmen. "Sagt Euren Technikern, sie sollen die Verbindung sofort hier hin durchstellen, sobald sie steht." Der jüngere Tzenkethi bestätigte diesen Wunsch mit einer Geste und trat einige Schritte zurück, um die Anweisungen mittels eines Kommunikators weiter zu geben.

Tzerkha'Khan wußte sofort, welcher Bruder gemeint war. Insgesammt hatte er drei Brüder, von denen er selbst der älteste war. Seine beiden Brüder, die nach im geboren waren, dienten als Kreuzerkommandanten in seiner Armada. Jedoch hatte er sie beide in der Nachhut untergebracht. Diese beiden Brüder waren gelinde gesagt Idioten und hatten ihren Rang alleine dem Umstand zu verdanken, mit ihm verwand zu sein. Er würde nicht riskieren, daß diese beiden Brüder ihre Schiffe verlieren würden, denn diese Schande würde auf ihn selbst zurückfallen. Nur sein jüngster Bruder, Suhun'Khan, bildete eine Ausnahme. Dieser hatte keine Hilfe gebraucht, um Karriere zu machen, denn er war gerissen und verfügte über die seltene Fähigkeit, Siege in Kämpfen zu erlangen, von denen die anderen noch garnicht realisiert hatten, daß ein Kampf stattfand. Seine Fähigkeiten hatten ihm einen Platz in der unmittelbaren Nähe des Patriarchen eingebracht als dessen Stimme. Ein treuer Diener seines Patriarchen, aber auch seiner Familie.

Während der Tzenkethi-Herzog noch diesen Gedanken nachging, baute sich wenige Schritte von seinem Thron entfernt ein Hologramm auf. Da das Kommunikations-Signal über mehrere Relais ging und stark gebündelt war, war es überhaupt nur möglich eine Kommunikation zwischen Tzenketh und den in den Badlands verborgenen Schiffen aufzubauen. Dennoch war das Hologramm nur schwarz-weiß und sichtlich gestört. Jedoch reichte es, daß Tzerkha'Khan in dem Hologramm sofort seinen Bruder erkannte.

Suhun'Khan verbeugte sich unnötig tief vor seinen Familienoberhaupt und blickte ihn dann mit zufrieden zuckenden Ohren an. "Es tut gut Euch gesund zu sehen, Bruder", begann er das Gespräch. Suhun'Khan war einer der wenigen, denen Tzerkha'Khan diese Worte geglaubt hätte. "Suhun'Khan, Ihr seht ausgesprochen zufrieden aus. Bedeutet dies, daß Ihr gute Neuigkeiten überbringt?"

"In der Tat, das tue ich." Suhun'Khan machte eine kunstvolle Pause, ehe er fortfuhr. "Unsere Vertragsverhandlungen mit den Valerianern und Xepoliden sind abgeschlossen. In diesem Augenblick gehen Nachrichten raus, die das Gebiet der beiden Völkern zu unserem Protektorat erklären. Der Patriarch wünscht, daß Ihr sofort aufbrecht, um das Protektorat zu sichern." Wieder machte legte er eine Pause ein und machte gleichzeitig deutlich, daß das noch nicht alles war. "Patriarch Roah'Gar wünscht, daß ich Euch ausrichte, daß Ihr zum General-Governeur des Protektorats ernannt wurdet."

Für einen Augenblick saß der Herzog vollkommen reglos in seinem Thron, überrascht durch diese vollkommen unerwartete Ehre. Der Posten eines Governeurs gehörte zu den höchsten Positionen im Reich nach der Position des Patriarchen. Als Governeur des Protektorats würde nicht nur weiterhin die Flotte unter seinem Kommando stehen, sondern auch jedlicher Gewinn und jede Unterstützung der Heimatwelt würde seinen persönlichen Ruhm mehren.

Schließlich faßte sich Tzerkha'Khan. "Bei Sivar, wie habt Ihr gerissenes Schlitzohr den Patriarchen nur dazu gebracht?" Der Jüngere verneigte sich leicht, mit amüsiert zuckenden Ohren. "Dies mein Bruder bleibt mein Erfolgsgeheimnis. Aber Ihr könnt versichter sein, daß Kriegsherr M'hun'Fa getobt hat, als er eruhr, daß nicht er oder einer seine Söhne diese Aufgabe erhielt."

Der neuernannte General-Governeur des Protektorats beantwortete diesen Kommentar mit einem kehligen Grollen. "M'hun'Fa ist ein alter, zahnloser Greis, der sich auf seine Taten vor 30 Jahren im Krieg gegen die Föderation ausruht. Er ist es selbst schuld, wenn seine Zeit abgelaufen ist." Dann blickte er seinen jüngsten Bruder lange musternd an, ehe er einen feierlichen Tonfall anstimmte. "Gemeinsam Bruder, gemeinsam werden wird den Namen Kahntarr zu nie geahnten Ruhm führen, auf daß unsere Vorfahren zufrieden auf uns herabsehen werden. Wir werden unsere Feinde zerschlagen und unseren Familien-Namen für immer ins Gedächnis unseres Volkes einbrennen. Mögen unsere Feinde beim Klang unseres Namens winselnd zu Boden fallen." Suhun'Khan erwiederte diesen Gruß, wenn auch weniger ausgeschmückt, woraufhin beide Brüder sich voreinander verneigten und die Verbindung beendeten.

Einige kurze Augenblicke saß Tzerkha'Khan still, ehe er mit donnernder Stimme seinen Kal Shintahr ansprach: "Kzarr'Rha, benachrichtigt den Kommandanten der Gorn, wir brechen auf. Danach laßt die Flotte auf kürzesten Wege die Badlands verlassen und Kurs auf das Protektorat nehmen, Warp 8, Ehrenformation." Der Angesprochene bestätigte die Befehle und wollte sich umwenden, um sie auszuführen, doch das Oberhaupt der Familie Khantarr hielt ihn noch einmal zurück. "Wartet, Kzarr'Rha." Er überlegte eine Weile. "Nun, da ist zum Governeur ernannt wurde, brauchen wir einen neuen Flottenkommandanten. Ihr werdet diese Aufgabe übernehmen, Kalahn Kzarr'Rha. Und nun geht und führt meine Befehle aus."

Mit wenigen beiläufigen Worten, hatte er den Kommandanten seines Flagschiffs zum Adeligen erhoben und die Verantwortung für die größte Einsatzflotte gegeben, die Tzenketh je entsand hatte. Ganz und garnicht seinen Stand entsprechend ließ sich der junge Lord auf ein Knie fallen, wobei sein Körper leicht zitterte vor Überraschung, Schock und Stolz. Erst dann verließ er den Saal um schleunigst seine Befehle auszuführen und danach einen neuen Kommandanten für die Rigakh zu ernennen, der nicht weniger überrascht sein würde.

Tzerkha'Khan war zufrieden mit sich und der Welt. Er wußte in Kzarr'Rha hatte er sich einem Untergebenen geschaffen, der ihm gegenüber strikt loyal bleiben würde und sogar für ihn in den Tot gehen würde. Außerdem erlebte seine Familie einen Aufschwung, den er erhofft aber nie erwartet hatte. Ein wirklich guter Tag, ihn ihm war nach Feiern. Er winkte zwei Sklaven-Mädchen, näher zu treten.

Etwa fünfzehn Minuten später näherte sich eine Rotte bajoranischer Scorpio-Jäger einer Nebel-Ballung, aus der sie plötzlich verdächtige Meßwerte erhielt. Sie waren nicht mehr weit von dieser Ballung entfernt, als urplötzlich ein Schiff aus dem Nebel hervor brach und sie in geringer Entfernung passierte. Diesem Schiff folgten bald zwei weitere und einem Augenblick später waren überall Schiffe. Insgesammt zählten die bajoranischen Piloten über 250 Schiffe aller Größenordnungen, die sie in geringer Entfernung passierten und auf direktem Wege die Badlands verließen. Zurück blieben einige geschockte Piloten, die gerade etwas erlebt hatten, was sie wohl noch ihren Enkeln erzählen würden.
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