Torleq

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.11.2005 Beiträge: 95 Wohnort: Qo'noS oder Chaj'DaQ
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Verfasst am: 14.06.2006, 22:41 Titel: KRS, Bajor, DC. Beziehungen von OFF und INPLAY |
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Sehr verehrte Spielerinnen und Spieler
Da es in letzter Zeit immer wieder Missverständnisse gab, möchte ich ihnen nun das genaue Verhältnis zwischen dem KRS und den von diesem getragenen, sogenannten Sub-Rollenspielen erklären.
Zunächst die wichtige Unterscheidung zwischen einem organisatorischen OFF Bereich und einem spielerischen INPLAY Bereich.
Begriffe des OFF Bereichs sind bspw. Spieler, Rollenspiel, Spieleinheit, Spielleiter, Konzept, KRS, Datenbank, Duellregeln, etc.
Begriffe des INPLAY Bereichs sind hingegen la’, Schiff, Bajor, Empire, Föderation, Bar, Kommandant, Duelle, Ehrenkodex, etc.
Das KRS bildet zusammen mit seinen angegliederten Rollenspielen eine Rollenspielgemeinschaft. Hierzu gehören die Rollenspiele um die Thematiken Klingonen, Bajor und das Diplomatic Cartell.
Das KRS hat eine Rollenspielleitung, die durch die Spieler der Charaktere in Position des Qang, jojlu’ und la’quv gebildet wird. Sie kümmern sich um die Ausführung der Beschlüsse der Spielergemeinschaft sowie allen sonstigen verwaltungstechnischen Angelegenheiten.
Betrifft eine spezielle Angelegenheit das Bajor-RS, so wird in der Regel der Spieler des bajoranischen Premiers hinzugezogen.
Ähnlich verhält es sich bei Angelegenheiten mit DC-Fraktionen. Geht es um die Tzenkethi, so muss der Fraktionsleiter (ebenfalls ein OFF Begriff) dieser hinzugezogen werden.
Diese Rollenspielgemeinschaft bedeutet, dass man eine gemeinsame Verwaltung, ein gemeinsames Forum und ein Handlungskontinuum besitzt.
Nicht unähnlich verhält es sich mit der Föderation des Trek-RPG. Mit dieser sind wir auch in einer bedingten Rollenspielgemeinschaft. Der Unterschied: wir nutzen nicht dasselbe Forum, haben nicht dieselbe Verwaltung, aber spielen im selben Kontinuum und unterstützen uns gegenseitig im OFF.
Doch wie schaut dies nun INPLAY aus? Inplay ist, wie oben schon beschrieben, alles, was im Rahmen der Rollenspielthematik behandelt, also ausgespielt wird. Ein Besuch in der Bar ist inplay, eine Beförderung geschieht inplay genauso sehr wie die Geburt von Kindern oder der Tod von Kriegern auf dem Schlachtfeld.
Inplay schaut das KRS so aus: Es gibt ein Klingonisches Reich (umgangssprachlich auch Empire genannt) und eine Bajoranische Republik. Beide sind im Diplomatic Cartell vertreten, geführt durch das jeweilige Staatsoberhaupt, der Qang der Klingonen oder der Premierminister Bajors. Zum Klingonischen Reich gehören natürlich noch seine Häuser, die im Hohen Rat vertreten sind, seine Streitkräfte (Klingon Defense Force; die Ehrengarde) und letztlich, die Krieger. Thematisch besitzt die Bajoranische Republik außer seiner derzeitigen Premier, noch eine Ministerkammer, ein ganzes Volk und seine Truppen, die Bajoranische Miliz. Natürlich wird aufgrund von Spielermangel nur die Premier und einige Mitglieder der Bajoranischen Miliz gespielt. Doch potenziell bestehen weitere Möglichkeiten.
Obwohl das Klingonische Reich und die Bajoraner Alliierte sind und sogar eine Gemeinschaftsstation führen, sind beide für sich souveräne Staaten mit voneinander unabhängigen Militärs.
Ergo befinden sich bajoranische Offiziere außerhalb der Klingonischen Kommandostruktur. Das gleiche umgekehrt. Ein Sa’ hat einem bajoranischen Major nichts zu befehlen sowie ein Colonel einem la’ nichts befehlen kann.
Ausgenommen sind hier Offiziere, die in einem direkten Dienstverhältnis stehen, also gemeinsam in der selben Einheit Dienst tun, wie es eben auf der IKSS BoryhaS der Fall ist. Dort kann der rawl’ einem bajoranischen Untergebenen etwas befehlen. Der bajoranische yaS wa’DIch kann auch einen mangHom instruieren.
Anderes Beispiel für ein direktes Dienstverhältnis sind Gastmissionen. Ein bajoranischer Captain, der zu Gast auf einem Klingonenkreuzer ist, steht dementsprechend in der Hierarchie an Bord für den jeweiligen Einsatz. Hier ist natürlich auch die jeweilige Aufgabenposition und die vom ra’wl’ festgelegte Stellung zu berücksichtigen.
Außerhalb dieser Gastmissionen sind aber der sogh und der bajoran. Captain nicht mehr im direkten Dienstverhältnis und somit nicht einander befugt. Dies drückt sich auch in der Bar aus. Wenn dort sich ein mangHom nicht zu benehmen weiß, kann er nur von seinen direkten Vorgesetzen bzw. einem höherrangigen klingonischen Offizier in die Schranken gewiesen werden.
Sollte aber besagter mangHom dienstlich permanent direkt mit einem bajoranischen Offizier zusammenarbeiten, der ranghöher und vorgesetzt ist, so steht er auch in seiner Freizeit unter der Befehlsgewalt des bajoran. Offiziers.
Bei Konflikten zwischen einem klingonischen Offizier und einem Bajoraner, die nicht permanent im direkten Dienstverhältnis stehen, können die beiden Spieler dieser Charaktere sich selber einigen, wie der Konflikt zu lösen ist oder aber beide beschweren sich beim jeweiligen Vorgesetzten des anderen, damit diese dann richten.
Ferner muss bedacht werden, dass für die jeweiligen Offiziere auch das jeweilige Recht des Volkes herrscht bzw. jenes, auf dessen Boden sie sich befinden. Ein klingonischer Offizier ist am Ehrenkodex und Dienstvorschriften seiner Kultur gebunden. Ein bajoranischer Offizier wieder herum an die Traditionen, Gesetze und Ideen seines Volks. Befindet sich einer von beiden, oder beide, auf dem Territorium des andern oder dritter, müssen die dort herrschenden Regeln akzeptiert werden, es sei denn, es werden von den Regierungen andere Maßnahmen beschlossen.
Für die Militärs als jeweiliger Hauptverantwortlicher gilt bei den Klingonen der la’quv (Oberkommandierender), bei den Bajoranern der/die Premier, bei der Föderation der Supreme Commander, bei den Cardassianern der Legat, etc.
Für Streitigkeiten zwischen verschiedennationalen Offizieren ist der jeweilige Dienstweg einzuhalten. Für Zivilisten geschieht dies über die Wege des Diplomatic Cartell und der Politik.
Eine Ausbildung in Form von Gastseminaren bei alliierten Völkern ist möglich, sowie wir es bisher aus den Beziehungen mit der Föderation kennen, wo Starfleet Offiziere die klingonische Akademie besuchten und umgekehrt. So können eben auch bajoranische Offiziere im Zuge der Allianz die klingonische Akademie besuchen und dort Seminare absolvieren. Gäbe es eine gespielte bajoranische Akademie mit eigenen Seminaren würde diese auch von Klingonen besucht werden können.
Probleme zwischen Spielern können von diesen selbst gelöst werden, sollte dies nicht gelingen, so ist die Intervention der RS-Leitung unausweichlich und absolut erforderlich. Immer wiederkehrende Zwiste können durch die RS-Leitung geschlichtet oder offensiv bekämpft werden mit Auswirkungen auf die Charakter-Laufbahn.
Fällt ein Spieler immer wieder durch rücksichtslosem und unsozialem Verhalten auf, so sind auch hier Interventionen unausweichlich. Da dies die OFF-Ebene betrifft, kann hier durch die Leitung des KRS (Qang, la’quv, jojlu’, ggf. ein Vertreter des jeweiligen Volks) gehandelt werden.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an MChar aj oder mich.
Mit freundlichen Grüßen
Torleq Qangs Spieler
_________________ Torleq, Sohn des Ro'Vagh
Kanzler des klingonischen Reichs
ra'wI der IKS Krempeq
Oberhaupt von Kurak
http://Kurak.Klingon-RPG.de |
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